Online-Poker Seiten könnten bald von einem neuen Gesetz der US Regierung betroffen sein, welches alle grenzübergreifenden elektronischen Geld-Transaktionen überwacht.
Das Finanzministerium kündigte letzte Woche an, die bevorstehenden Regulierungen benötigen die Mithilfe der Banken, um sämtliche Transaktionen die in die USA oder von den USA ausgehen aufzuzeichnen und auszuweisen. Obwohl das Vorhaben nicht speziell auf Online-Pokerspieler abzielt, könnten die Änderungen durchaus den Online-Pokermarkt beeinflussen.
James Freis Jr., der Director of the Financial Crimes Enforcement Network, glaubt, das Vorhaben könnte der Durchsetzung von Gesetzen erhebliche Beihilfe leisten.
“Wenn man eine zentralisierte Datenbank aufbaut, wird diese geplante Regulierung dem Gesetzesvollzug grossartige Dienste erweisen, indem länderübergreifendes organisiertes Verbrechen, multinationale Drogenkartelle und internationale Steuerflucht aufgespürt werden kann.
Die Banken weisen derzeit alle Transaktionen, welche grösser als $100,000 sind, aus. Jedoch glauben viele innerhalb des Bankgewerbes, dass es gar nicht machbar sei, jede Transaktion auszumachen, insbesondere jene Minimalein- und -auszahlungen über $50 wie sie bei Pokerseiten wie PokerStars stattfinden. Es wurde angemerkt, dass die Einführung des vorgeschlagenen Gesetzes regional $33Millionen kosten könnte.
Pokerspieler könnten ebenso verwickelt werden, wenn sie beispielsweise in illegale Transaktionen von dritten, wie zum Beispiel Paymentprovidern, involviert seien. Die Neuigkeiten tauchen Tage später auf, nachdem der Washington Supreme Court das Verbot des Internet Glücksspiels verkündete.