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EPT Berlin Tag 3 – Deutschland führt das Feld auf dem Weg in die finale Phase

Quelle: pokerstarsblog.com

 

Daniel-Gai Pidun

Chipleader EPT Berlin Tag 3

 

 

Da die verbliebenen 119 Spieler im EPT Berlin Main Event bereits sicher im Geld waren, war das nächste Ziel für diese Gruppe des Erreichen der letzten drei Tables im Cardroom der Spielbank. Am Ende von Tag 3 wird das Feld dabei von Daniel Pidun angeführt, welcher den Freitag mit einem Stack von beinahe 2,5 Millionen Chips beenden konnte. Auch wenn dies schon sehr ansehnlich ist, bleibt ihm dennoch keine Zeit zum Verschnaufen, da sein deutscher Landsmann, Max Heinzelmann, bereits seine Augen auf den Spitzenplatz gerichtet hat. Er konnte am Ende des Spiels ganze 2,1 Millionen sein eigen nennen, nachdem ihm ein erstaunliches Comeback vom 91ten Platz gelungen war.

 

Ein Blick auf das aktuelle Leaderboard enthüllt dabei durchaus noch mehr deutsche Aktivität, da momentan mehr als 25% des verbliebenen Feldes Deutschland als ihre Heimat betrachten. Es wäre durchaus wünschenswert, einen von ihnen tatsächlich gewinnen zu sehen, da Lokalmatadoren für gewöhnlich deutlich mehr Aufmerksamkeit in der heimischen Presse ernten, was langfristig zu einem Anwachsen der Zuschauer- bzw. Teilnehmerzahlen führen könnte.

 

Da bereits allen zurückkehrenden Teilnehmern zumindest eine kleine Entschädigung sicher war, begann das Spiel am Freitag mit einer ganzen Reihe von aggressiven Raises, Reraises und All-ins, was einen großen Teil des Feldes verwüstet zurückließ, nachdem sich der Staub wieder gelegt hatte.

Opfer dieses frühen Schlagabtauschs waren unter anderem einer der letzten, verbliebenen PokerStars Pros, Sebastian Ruthenberg, seine Kollegen George Danzer und Juan Manuel Pastor, sowie Teammitglied Peter Eastgate, der sich auf dem 95ten Platz verabschiedete.

 

Andere, nennenswerte Namen, die sich gezwungenermaßen auf der anderen Seite der Rail wiedefanden, waren Paco Torres, Joao Barbosa und Per Linde, sowie die letzten drei des EPT Snowfest, Vladimir Geshkenbein, Kevin Vandersmissen und Koen de Visscher. Das bedeutet leider auch, dass wir wohl bis zum nächsten Stop der EPT warten müssen, bevor wir eine weitere Vorstellung von Geshkenbein am Final Table erleben dürfen, bei der er seine Konkurrenz verbal in den Wahnsinn treibt, wie er es in Saalbach getan hatte.

 

Die letzte Phase des Tages begann bei 28 verbliebenen Spielern, als die Turnierleitung das Hand-for-Hand Spiel ankündigte. Dies bedeutete, dass jedes "All-in und Call" für jeden Spieler hörbar angekündigt wurde, was jeweils zum sofortigen Anhalten des Spiels an allen anderen Tables führte, bis das Ergebnis der Hand sicher war. Die wachsenden Sprünge in der Auszahlungsstruktur taten ihr übriges, um etwas Tempo aus dem Geschehen zu nehmen, da der Wert eines einzelnen Chips schnell in die Höhe schoss.

 

Die letzten 24 werden am Samstagmittag zurückkehren, um sich einen Platz am Feature-Table zu ergattern und schließlich um den €825,000 schweren, ersten Preis, zu kämpfen.

 

Unten seht ihr die Top 5 auf dem Weg in die vorletzte Runde dieses Main Events:

 

1.Daniel-Gai Pidun 2,429,000

2.Maximilian Heinzelmann 2,140,000

3.Ben Wilinofsky 2,046,000

4.Kristijonas Andrulis 1,650,000

5.Joep van den Bijgaart 1,454,000

 

 

 
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