
Quelle: pokerstarsblog.com
Ben Wilinofsky
Chipleader der EPT Berlin Tag 4
Credits:Neil Stoddart
Auch wenn am Samstag nur noch 24 Spieler im Rennen um den Final Table übrig waren, dauerte es beinahe neun Stunden, bis das Ziel schließlich erreicht war. Der TV-Table wurde dabei von Online-Qualifikant Ben Wilinofsky dominiert, der den Tag zuvor auf Platz 3 begann. Er wird die letzten Acht am Sonntag anführen, nachdem er aus dem Getümmel mit über 5 Millionen Chips als Sieger hervorgehen konnte, was ihm die Gesamtführung brachte.
Er legte gleich zu Beginn kräftig los, indem er zuerst Gerardo Muro in einem typischen Coinflip mit Jacks gegen A-Q eleminierte, nur um danach seinen nächsten Treffer gegen den Deutschen Markus Grewe zu landen. Grewe stolperte geradewegs in Wilinofskys Falle, als er seine Chips mit A-J auf dem Flop in die Mitte brachte, als der Kanadier seinerseits ein Set Neuner auf der Hand hielt. Nach nur einem Blindlevel hatte der junge Online-Qualifikant seinen Stack bereits verdoppelt, der zu diesem Zeitpunkt bereits die 4-Millionen-Marke überschritten hatte.
Der einzige Spieler, dessen Position auf dem Leaderboard sich am Samstag nicht veränderte, war Max Heinzelmann, dessen Kontrolle seines Tisches zwischenzeitlich sehr der von Wilinofsky glich. Er beendete Tag 4 mit knapp unter 5 Millionen vor sich, nachdem er Cuello Jorge Mariano kurz nach der Pause eleminierte.
Sehr zu jedermanns Überraschung, ähnelte die darauf folgende Final-Table-Bubble in keinster Weise den vorsichtigen und lang gezogenen Versionen bisheriger EPT-Main Events.
Nur 15 Minuten, nachdem Mariano seine letzten Chips auf dem Filz gelassen hatte, sah sich Armin Mette mit einem Paar Asse in seiner Hand konfrontiert. Sein Wunsch nach Action wurde dann auch noch vom Dealer erfüllt, als dieser vorherigem Chipleader Daniel Pidun ein Paar Damen austeilte. Wie zu erwarten, landeten beide relativ schnell all-in. Mette hatte Pidun covered und lag weit vorne, doch der Flop von 2h4h5h, gefolgt von der Qh auf dem Turn gab Pidun ein wenig Hoffnung. Diese wurde jedoch enttäuscht, als der Kh auf dem River auftauchte, was Mette den höheren Flush gab und Pidun zum Final-Table-Bubbleboy machte.
Die glücklichen Acht, welche die letzte Phase dieser spannenden, zweiten Version der EPT Berlin erreicht haben, werden am Sonntagmittag zurückkehren und versuchen, den schwer zu greifenden Titel zu erringen und ihre Namen in den EPT-Annalen zu verewigen.
Unten findet Ihr die Chipcounts und Sitzverteilung für den Final Table des EPT Berlin Main Events:
1 Maximilian Heinzelmann 4,970,000
2 Martin Jacobson 2,085,000
3 Vadzim Kursevich 4,345,000
4 Darren Kramer 2,235,000
5 Armin Mette 2,125,000
6 Joep Van den Bijgaart 1,060,000
7 Ben Wilinofsky 5,225,000
8 Jonas Gutteck 1,025,000