
Quelle: pokerstarsblog.com
Giacomo Maisto
Credits: Neil Stoddart
Die Bubble ist endlich geplatzt in den österreichischen Alpen und während der Führende am Mittwoch noch die halbe Millionen knacken musste, hat der neue Platzhirsch momentan mehr als das dreifache an Chips vor sich liegen. Neuer Führender, Giacomo Maisto, sitzt momentan auf einem Berg von 1,548,000 Chips und wird am Donnerstag wohl diesen Vorteil nutzen, um seine Tischgenossen herum zu schubsen.
Der größte Einzelkontributor zu dieser beeindruckenden Führung war Domantas Klimciauskas, dessen Bluffshove für den größeten Teil seiner 300,000 Chips nicht genug war, um Maisto zum Laydown seines Toppairs zu bewegen. Er ging in den Tank, entschied sich aber schließlich doch dazu zu callen und erwischte den Bluff, was seinen Stack auf 1,4 Millionen anwachsen ließ.
Soviel zum neuen Chipleader, doch was ist aus unseren beiden Rekordjägern geworden? Luca Pagano begann den Tag auf dem komfortablen siebten Platz, fand sich allerdings plötzlich auf Platz 56 an der Rail wieder. Da jedoch 72 Spieler immerhin einen Mincash sicher hatten, hält Pagano nun den Rekord für 18 EPT Geldplatzierungen und verpasste dabei nur ganz knapp die Spitze des EPT All-Time Leaderboards, auf dem er momentan hinter Teamkollege ElkY steht.
Der zweite, der versuchte, das Unmögliche zu erreichen, war Schwede Michael Tureniec, der, frisch von seinem Gewinn aus Kopenhagen, seine Augen auf zwei Siege in Folge geworfen hatte. Den Tag auf Platz 12 beginnend, waren seine Aussichten alles andere als schlecht – bis er auf Vladimir Geshkenbein und dessen super-aggressiven Stil traf. Geshkenbein raiste und 3bettete den Schweden unablässig und brachte diesen schließlich dazu, J8o gegen ihn zu bluff-shoven. Der Russe dreht auf der Stelle AK um und fragte Tureniec sogar: "Ist das hier das erste Mal, dass Du live spielst?" um noch etwas salz in die Wunde zu streuen. Tureniecs Stack war danach ziemlich verkrüppelt, und es dauerte nicht lange, bis er sich auf Platz 65 verabschieden musste.
Nennenswerte Namen, die noch im Rennen um die €390,000 mitmachen, sind unter anderen die früheren Chipleader Philip Meulyzer und Martins Adeniya, der eben erwähnte Vladimir Geshkenbein, sowie der letzte verbliebene PokerStars Team Pro, Alex Kravchenko.
Mit steigenden Preisgeldern und der Tatsache, dass die verbliebenen 24 bereits alle finanziell entschädigt sind, können noch aggressiveres Spiel am Donnerstag erwarten,, wenn das Spiel in die finale Phase geht.
Unten findet Ihr die Top Ten nach Tag 3:
Giacomo Maisto (Italy) 1,548,000
Iulian Ruxandescu (Romania) 1,281,000
Cristian Tardea (Romania) 983,000
Hans Erlandsson (Sweden) 930,000
Cristian Dragomir (Romania) 895,000
Vladimir Geshkenbein (Russia) 889,000
Kevin Vandersmissen (Belgium) 803,000
Koen De Visscher (Belgium) 768,000
Philip Meulyzer (Belgium) 762,000
Morten Mortensen (Denmark) 674,000