Wie so oft im Leben, ist des einen Leid des anderen Freude, und nirgends entspricht dies mehr der Wahrheit, als wenn es um Geld geht. Die Anklage gegen U.S.-Pokerseiten am Freitag letzter Woche hatte einen erheblichen Effekt auf börsennotierte Glücksspielunternehmen in Europa.
Laut Reuters legte der kürzlich formierte Konzern bwin.party digital satte 35% seit Freitag zu, Playtech, Besitzer von iPoker stieg um 11% und 888Poker erhöhte seinen Wert um 7%.
Diese heftige Verschiebung im internationalen Onlinepoker nach Aktionen des Department of Justice könnte wohl einen Trend in der Zukunft starten, wenn man Analysten glauben kann. Geetanjali Sharma von Execution Noble sagte: "Die U.S.-Anbieter waren in der Vergangenheit ein starker Dämpfer auf die Profitabilität europäischer Seiten, da sie ihnen einen großen Teil des Spielerpools entzogen. Darüber hinaus nutzten sie diese Gewinne, um sich größere Marktanteile in Europa zu erobern.
Der Ausschluss der Haupkonkurrenten aus den USA und die dort anstehenden Verfahren gegen diese, sollte die europäischen Unternehmen deutlich bevorzugen."
Sollten sich PokerStars und Full Tilt von diesem Schlag erholen, könnten wir jedoch noch größere Anstrengungen dieser beiden Platzhirsche auf dem europäischen Markt erleben.