Michael Binger Chris Demaci
James Casement ausgesuckt Chipleader bei der NAPT Tag 3
Quelle: cardplayer.com Quelle: cardplayer.com
Der dritte Tag des NAPT Los Angeles Main Events brachte 81 Spieler zurück an die Tische. Da alle Anwesenden bereits in den Geldrängen waren, blieb der Spielverlauf im Bicycle nicht so aggressiv wie bisher. Die meisten versuchten entweder, die Auszahlungsleiter ein wenig weiter zu erklimmen, oder aber sich bereits jetzt einen Platz am Final Table zu sichern.
Von den verbleibenden 19 Spielern nach Tag 3 war einer ganz besonders lucky: Christopher DeMaci. Nicht nur, dass er zweimal die Aces erwischte, er schaffte es auch beide Male den Stack preflop in die Mitte zu bekommen – und zu halten.
Das erste Opfer seines Runs war Paul Kuzmich, als er seine Pocket Nines über ein Raise von Guinther und eine 3-Bet von DeMaci aus dem Cutoff shippte. Das Board brachte keine Hilfe für Kuzmich und somit ging der Pot von fast 900,000 an DeMaci, was seinen Stack auf 1,325,000 vergrößerte.
Doch Kuzmich war nicht der einzige, der ein schlechtes Timing gegen DeMaci erwischte. Einige Zeit später erhöhte Al Grimes für 50,000 aus mittlerer Position, Mike Leah reraiste auf 116,000 und DeMaci, erneut mit Aces ausgestattet, ging nochmal drüber für 225,000. Das war zwar zuviel für Grimes, der foldete, jedoch hatte Leah Queens auf der Hand und schaffte es nicht, diesen extrem schweren Laydown zu machen. Er ging kurz in den Tank, shippte dann aber für über 500,000 all-in. DeMaci snapcallte – natürlich. Ein weiteres Ass auf dem Flop besiegelte dann auch Leahs Schicksal und er musste auf Platz 20 nach Hause. DeMaci hingegen beendete Tag 3 mit 3,7 Millionen und dem Chiplead.
Andere hatten nicht das Glück, ständig die Rockets zu halten, schafften es aber dennoch, sich einen großen Stack zu ergattern – entweder durch Suckout oder einen gewonnen Coinflip. Als erstes hätten wir da Michael Binger, der sein KhJc für über 700,000 4-Bet shippte, nur um sich James Casements AhKd anschauen zu müssen, was ihm nur 3 Outs übrig ließ. Aber wie wir alle wissen, kann auch ein einziges Out den Unterschied zwischen Gewinnern und Verlierern ausmachen. Binger erwischte einen Jack auf dem Flop und crippelte Casement´s Stack damit ziemlich heftig. Binger beendete den Tag als Vierter mit über 2 Millionen in Chips.
Jemand anderes, der zwar keinen Suckout brauchte, allerdings immer noch einen Coinflip gewinnen musste, war Jason Mercier. Er begann den Tag mit gerade einmal 158,000 Chips, es war also abzusehen, dass er früher oder später seine Chance nutzen musste, wenn er noch größer cashen wollte. Er 4-Bet shippte KJ offsuit (kommt einem bekannt vor, oder?) für 325,000 gegen Jacob Toole´s Pocket Tens und traf seinen Jack auf dem River für einen netten Pot von 700,000.
Er beendete den Tag auf einem hervorragenden dritten Platz mit erstaunlichen 2,150,000 Chips – mehr als das 13-fache seines Start-Stacks an diesem Tag.
Anscheinend war nicht genug Glück für Alle da, also mussten wohl oder übel einige an die Rails. Nennenswerte Eleminations waren zum Beispiel Tom Marchese, Phil Laak, Gavin Griffin oder Bryn Kenney.
Die Spieler kehren an Tag 4 zurück, wenn das NAPT Main Event das letzte Mal Halt im Bicycle macht – der Final Table wird hingegen im Crystal Casino in Compton stattfinden.
Die Chipcounts der Top Ten nach Tag 3:
1 Christopher DeMaci 3,783,000
2 Micah Raskin 2,356,000
3 Jason Mercier 2,150,000
4 Michael Binger 2,026,000
5 Jake Toole 1,881,000
6 Joe Tehan 1,250,000
7 Jimmie Guinther 1,099,000
8 Anh Van Nguyen 834,000
9 Anthony Nardi 800,000
10 Jonathan Gagnon-Villeneuve 711,000