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PokerStars EPT Kopenhagen – Michael Tureniec gewinnt schwedisches Marathon-Heads-Up

Quelle: pokerstarsblog.com

Michael Tureniec

 

Credits: Neil Stoddart

 

 

Das Bild, welches wir alle am Ende des Finales des EPT Kopenhagen Main Events erwartet hatten, ist nun zur Vollendung gekommen, da es tatsächlich ein schwedischer Spieler ist, der den ersten Preis im Wert von €496,271 am Samstag im Radisson Blu Hotel gewonnen hat.

 

Michael Tureniec besiegte seinen Landsmann Per Linde in einem mehr als dreistündigen Heads-Up Duell um seinen ersten EPT Titel zu gewinnen, eine Gelegenheit, die er zuvor bei der EPT London 2008 nur knapp verpasst hatte, als er damals den zweiten Platz belegte.

 

Der Final Table startete relativ schnell und aggressiv und es dauerte nicht lange, bis der bekannte finnische Pro Juha Helppi als erste Eleminierung des Tages bekannt gegeben wurde. Helppi war mit Pocket Queens all-in, doch selbst eine solch starke Hand hatte nur zwei Outs gegen John Eames´ Pocket Kings, die Helppi auf dem achten Platz nach Hause schickten, €39,755 in der Tasche. Nicht einmal eine halbe Stunde später erledigte Eames seinen zweiten Gegner, als Andreas Dalle Molle seine letzten Chips mit QJ reinbrachte, Eames jedoch erneut die Cowboys hielt und ihn snapcallte. Molle musste an die Rail, konnte aber €60,357 für seine Mühen einstreichen.

 

Von hier an gehörte das Turnier einem Mann: Michael Tureniec. Nur 15 Minuten nach Eames´zweitem Opfer, ewischte der Schwede Pocket Fives und brachte es in einem Coinflip gegen Mudassar Khans AJ rein. Keine Hilfe auf Flop, Turn oder River bedeutete den sechsten Platz und €80,476 für Khan. Etwas später konnte er seine Flipping Skills erneut unter Beweis stellen, als seine Pocket Sevens Nikolas Liakos´A8 besiegten, was Liakos den fünften Platz und €100,595 einbrachte.

 

Kevin Iacofano war Tureniecs nächstes Opfer auf Platz Vier (€134,127). Der Amerikaner hatte ein ziemlich schlechtes Timing, als er sich entschloss, Siebener gegen Tureniec in die Mitte zu bringen, der jedoch nicht lange überlegen musste, bevor er den Call mit gefloppten Trip Tens auspackte.

 

John Eames, zu diesem Zeitpunkt überhaupt nur noch im Turnier aufgrund seiner Cowboy-Freunde, war der letzte der gehen musste, bevor das schwedische Finale beginnen konnte. Wieder einmal war es Tureniec, der mit einer starken Hand aufwachte, als sein AQ gegen Eames´ KJ antrat. Alles sah recht vielversprechend für Eames aus, als der Flop K95 brachte, doch das Ace auf dem Turn zerstörte seine Träume von einem weiteren Aufdoppler und so war es Zeit für das Heads-Up.

 

Zu diesem Zeitpunkt lag Tureniec deutlich vor dem ursprünglichen Chipleader Per Linde, der den Final Table mit fast 5 Millionen Chips begonnen hatte, von denen nun noch 3,885,000 vor ihm lagen. Tureniec saß mittlerweile auf einem Berg von 9,5 Millionen, doch selbst mit diesem großen Vorsprung dauerte es noch über lange drei Stunden, bevor Tureniec die Trophäe über seinen Kopf heben durfte.

 

Erneut war es der klassiche Coinflip, der Tureniec den Sieg brachte, nur dieses Mal war er auf der anderen Seite der Münze. Sein AJ brauchte Hilfe gegen Lindes Pocket Sevens, doch genau wie zuvor konnte Tureniec das Rennen gewinnen, dank eines J auf dem Turn, wodurch der zweite Platz und €328,612 an Per Linde gingen.

 

 

 

Unten findet Ihr die Ergebnisse des Final Table:

 

1st – Michael Tureniec, Sweden, DKK 3,700,000 (€496,271)
2nd – Per Linde, Sweden, DKK 2,450,000 (€328,612)
3rd – John Eames, United Kingdom, DKK 1,400,000 (€187,778)
4th – Kevin Iacofano, United States, PokerStars qualifier, DKK 1,000,000 (€134,127)
5th – Nikolas Liakos, Sweden, PokerStars player, DKK 750,000 (€100,595)
6th – Mudassar Khan, Denmark, DKK 600,000 (€80,476)
7th – Andrea Dalla Molle, Italy, DKK 450,000 (€60,357)
8th – Juha Helppi, Finland, DKK 296,400 (€39,755)

 

 

 
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