
Quelle: pokerstarsblog.com
Credits: Neil Stoddart
Per Linde
2ter Platz am Ende des 4. Tages bei der EPT Kopenhagen
Nach einer ganzen Woche heisser Action im kühlen Kopenhagen steht der Final Table beim EPT Main Event endlich fest. Die verbliebenen 24 Spieler traten Freitag an drei Tischen an, um zu entscheiden, wer weiterhin um den Titel und die damit verbundenen €496,271 kämpfen durfte.
Mit deeperen Stacks und deutlich mehr Geld auf dem Spiel, ging das Tempo etwas zurück und es dauerte über anderthalb Stunden, bis die Final Table Bubble platzte. Joel Nordkvist bluff-shovte A2 gegen Juha Helppis 3bet, der allerdings JJ hielt und Nordkvist sofort snapcallte. Seine Hand hielt auch und Nordkvists Stack war danach ziemlich angeschlagen, was ihn dazu zwang, die erstbeste Chance auf ein Double-Up zu nutzen. Einige Hände später shippte er dann J2 aus dem Small Blind und wurde gebusted, als John Eames ihn mit K9 callte und das Board keine Hilfe brachte.
Auf der anderen Seite des Spektrums finden wird Chipleader Per Linde aus Schweden (woher sonst?) der sich am Ende des Tages mit einem Stack von fast 5 Millionen wiederfand, mehr als einem Drittel der im Spiel befindlichen Chips. Sein Aufstieg an die Spitze wurde dabei von einer "unglücklichen" Sitzkonstellation begünstigt, welche die fünf größten Stacks des Turniers an einen Tisch brachte. Alle von ihnen hatten bereits über eine Millionen und es war Per Linde, der am meisten Profit aus der Situation ziehen konnte. Er eleminierte einen Gegner nach dem anderen, schrumpfte des Feld und vergrößerte gleichzeitig seine Führung. Der zweite der Rangliste nach Tag 3 zum Beispiel, Florian Langmann, brachte seine letzten Chips mit AQ gegen Lindes JJ in die Mitte, doch weder Ace noch Queen wollten sich blicken lassen. Stattdessen riverte Linde noch das Set, um auch den letzten Zweifel auszuräumen, wer die Hand gewonnen hatte.
Lindes nächstes Opfer war Dänemarks Lars Krogh, dessen Timing nicht hätte schlechter sein können, als er sein AK gegen Linde reinstellte, der, welch Wunder, Aces umdrehte um ein weiteres Hindernis auf seinem Weg zum Sieg, den er bestimmt mittlerweile fest im Auge hatte, aus dem Weg zu räumen.
Schaut morgen vorbei, um zu sehen, ob diesmal der Monsterstack tatsächlich das Turnier gewinnt, oder, genau wie bei der PCA oder EPT Deauville, ein unverdächtiger Midstack sich den Titel schnappt, wenn gerade keiner aufpasst.
Der Final Table sieht wie folgt aus:
1. Andrea Dalle Molle 417,000
2. Per Linde 4,980,000
3. Nikolas Liakos 1,493,000
4. Mudassar Khan 823,000
5. Kevin Iacofono 1,844,000
6. John Eames 1,060,000
7. Michael Tureniec 1,310,000
8. Juha Helppi 1470,000