
Quelle: proteampartouche.com
Noch kann Patrick Partouche (rechts im Bild) gut lachen – sollte er den Prozess verlieren dürfte der Imageschaden enorm sein.
Wie wir bereits berichteten plante Ali Tekintamgac eine Klage gegen die Partouche Casino Gruppe, da diese ihn aufgrund von Falschspielvorwürfen im Finale der Partouche Poker Tour vergangenen Jahres vom Spiel ausgeschlossen hatte. Tekintamgac hatte bereits den Final Table erreicht und ein Preisgeld von 110.000 Euro sicher, als er aufgrund von Protesten der anderen Spieler aus dem Spiel genommen wurde.
Nun hat er seine Ankündigung, Partouche auf Schadensersatz zu verklagen, umgesetzt. Am 4. Februar reichte er in Paris Klage ein und fordert nun 1,5 Millionen Euro. Diese Summe setzt sich zusammen aus 1,3 Millionen Euro für den Erstplatzierten des Turniers sowie weiteren 200.000 Euro Schadenersatz für die Rufschädigung, die er durch die Vorfälle erlitten hat.
Patrick Partouche war bereits im Vorfeld aktiv geworden und hatte der französischen Polizei Material überreicht, welches Tekintamgac belasten solle. Daraufhin wurde ein Ermittlungsverfahren gegen Tekintamgac aufgenommen. Dieser ist aber nie zu den Vorfällen seitens der französischen Nationalpolizei befragt oder vorgeladen worden.
Man darf also nun gespannt sein, wie sich die Sachlage entwickelt und wer Recht zugesprochen bekommt. Fest steht jedenfalls, dass Ali Tekintamgac und seine Anwältin Filiz Tinas in dem einflussreichen und von Staranwälten vertretenen Patrick Partouche keinen leichten Gegner haben. Am 1. April findet die Verhandlung in Paris statt.